SpVg Wesseling-Urfeld — FC Hürth 2:0 (1:0).

Die Zuschauer kamen im sonnenüberfluteten Ulrike-Meyfarth-Stadion im Derby der Fußball-Mittelrheinliga von Anfang an auf ihre Kosten. Überfallartig legten die Platzherren los und überraschen die Gäste. Die benötigten einige Zeit um ins Spiel zu finden. Der gegenseitige Respekt war jederzeit spürbar. Daher lief das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Wirkliche Torgefahr entstand nur selten, wenn überhaupt bei Standards. Dort präsentierten sich die Urfelder oft unsortiert, was die Gäste jedoch nicht nutzten.

Beide versuchten, mit blitzschnellem Umschaltspiel die gegnerischen Abwehrreihen zu knacken. Währen Hürth kombinierte, suchten die Gastgeber den direkten Pass in die Spitze oder Schnittstelle. Delord Nsongo Unzola war es, der mit einem eiskalten Abschluss, alle überraschte. Zu diesem Zeitpunkt durchaus glücklich, denn Hürth besaß inzwischen die Kontrolle. Bereits im Gegenzug verpasste Kapitän Ludwig Lippold nach toller Flanke von Yousef Kestha den Ausgleich. Spielerisch konnten beide nicht mehr an die erste Hälfte anknüpfen. So bot sich den Zuschauern ein recht zerfahrenes Bild. Die Spielvereinigung rückte näher ran und verbiss sich in die Zweikämpfe. Michael Sohns zog den Gästen endgültig den Zahn, indem er Hürths Keeper Daniel Feuerbach überwand.

Hürths Fußballlehrer Oliver Heitmann war natürlich enttäuscht: „Zwischen der 20. und 70. Minute hatten wir weitgehend die Kontrolle. Leider haben wir es versäumt, unsere Möglichkeiten zu nutzen. Tore gehören nun mal dazu. Wenn man keins erzielt, darf man sich nicht beschweren.”

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