FC Hürth — Hilal Maroc Bergheim 1:1 (0:1)

In der Fußball-Mittelrheinliga benötigten die Gastgeber eine Anlaufzeit. Im Salus Park gab zunächst der Gast den Ton an. Eine schöne Kombination über links führte durch Yuki Nishiya zur Führung. Er benötige zwei Versuche, nachdem Daniel Feuerbach noch abwehrte. Tokio Nakai mit seinem Top-Konter nachlegen können. Masahiro Endo hatte glänzend in die Schnittstelle gepasst. Nakai spielte Feuerbach im Tor aus, traf dann aber das Außennetz.

Bis dahin enttäuschte Hürth und verlor zu schnell die Bälle. Nach Flanke von Yousef Kestha scheiterte Luka Ziegler per Kopf. Ende der ersten Hälfte drückte der FC und spielte drei gute Chancen heraus. Großen Anteil hatte Ludwig Lippold. Zwei Standards waren sichere Beute von Bergheims Keeper Peter Nasca, den dritten verzog Kestha aus spitzem Winkel.

In Hälfte zwei war Hürth direkt hellwach, besonders Stefan Fiegen, der rasch ausglich. Hilal-Trainer Josef Pfeiffer fühlte sich verschaukelt: „Der Ball war überhaupt nicht im Tor. Der Schiedsrichter hatte den Treffer nicht gegeben. Erst als sein Assistent wild die Fahne schwang, entschied er sich anders. Dabei stand der Assi viel weiter weg.” So war es auch bei der Roten Karte für Masahiro Endo, auch hier meldete sich der gleiche Assistent. „Die Krönung war dann der Platzverweis gegen mich. Für mich sieht es wie ein abgekartetes Spiel aus”, fuhr Pfeiffer fort. Hürth besaß bis zum Ende die Kontrolle. Ein weiter Treffer blieb aus.

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir 70 Minuten die Partie kontrolliert”, bilanzierte FC-Trainer Oliver Heitmann. „Uns fehlte im letzten Drittel die Ruhe. Wir haben die Angriffe zu hastig abgeschlossen. Daher ist das Remis ärgerlich. Da hätte mehr rausspringen können.”

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