Der Sport sollte beim Mittelrheinliga-Derby zwischen unserer 1. Mannschaft und der SpVg Frechen 20 im Mittelpunkt stehen. Umso mehr bedauern wir, dass es im Anschluss an die Partie zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen ist, bei der mehrere Personen verletzt wurden und medizinisch versorgt werden mussten. Allen Betroffenen wünschen wir eine schnelle Genesung.
Die öffentliche Berichterstattung sowie die Stellungnahme der SpVg Frechen 20 haben wir zur Kenntnis genommen.
Da sich die Auseinandersetzung nach bisherigem Kenntnisstand außerhalb der Sportanlage und deutlich nach dem Abpfiff ereignet hat, gilt es, die konkreten Abläufe und Verantwortlichkeiten sorgfältig zu klären.
Unsere Haltung ist dabei unmissverständlich: Gewalt, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit haben keinen Platz – weder auf dem Fußballplatz noch außerhalb davon. Entsprechende Vorwürfe nehmen wir sehr ernst und unterstützen eine umfassende Aufklärung durch die zuständigen Stellen. Dass es im Zusammenhang mit einem Fußballspiel zu derartigen Vorfällen kommt, widerspricht den Werten, für die wir als Verein tagtäglich einstehen.
Dort, wo uns gesicherte Erkenntnisse vorliegen, haben wir bereits vereinsinterne Konsequenzen gezogen. Gleichzeitig verwahren wir uns gegen vorschnelle öffentliche Stellungnahmen und Vorverurteilungen, solange der Sachverhalt nicht vollständig aufgeklärt ist.
Der Fußball lebt von Fairness, Respekt und einem verantwortungsvollen Miteinander – unabhängig von Vereinszugehörigkeit oder sportlicher Rivalität.
Für Respekt, gegen Gewalt und gegen Rassismus – auf und neben dem Platz.
Der Vorstand des FC Hürth