Zum Start der Rückrunde sprachen wir mit dem Cheftrainer unserer 1. Mannschaft, Nico Beck. Der 31-jährige ist gebürtiger Mannheimer und lebt seit 12 Jahren in Köln, wo er heimisch geworden ist und mit dem 1. FC Köln sympathisiert. Der Sportwissenschaftler ist verheiratet und betreibt seit 5 Jahren gemeinsam mit einem seiner Co-Trainer, Mete Balbasi, die Sportschule Matchskills. Mit ihm sprach Achim Hannott.
Achim Hannott: Nico, steigt die 1. Mannschaft von der Landesliga direkt wieder auf in die Mittelrheinliga?
Nico Beck: Ja, davon gehe ich aus. Wir werden alles dafür tun, dass wir die sehr gute Ausgangslage, die wir uns in der Hinrunde geschaffen haben, verteidigen und dann hoffentlich und tatsächlich aufsteigen.
Achim: Was ist der Grund für den Optimismus?
Nico: Die sehr starke Hinrunde. Wir standen defensiv meist gut, verfügen über die beste Defensive der Liga. Dazu zählt in unserem System auch die Offensive, die viel nach hinten arbeiten muss, dies aber auch mit Hingabe tut. Zudem haben wir innerhalb des Teams eine gute Mischung aus erfahrenen und frischen, jungen Spielern, die sich beweisen wollen. Wir haben einen guten Mix, sowohl auf dem Feld als auch in der Kabine. Das passt.
Achim: Wie empfindest du die Rahmenbedingungen beim FC Hürth?
Nico: Durchweg positiv. Es geht bei uns sehr familiär zu, wir haben eine super Infrastruktur und einen Präsidenten, der mit Herzblut dabei ist. Hinzu kommt das sehr gute Trainerteam mit Mete und Yupp.
Achim: Als ehemaliger Trainer der U 19 lag Dir immer besonders am Herzen, dass möglichst viele Jugendspieler den Sprung in den Seniorenbereich hier im Verein schaffen. Wie siehst Du die aktuelle Situation im Hinblick auf den Sommer?
Nico: Ich glaube, dass einige Spieler den Sprung in die 1. Mannschaft zur neuen Saison direkt oder über den Umweg der 2. Mannschaft schaffen. Wir leisten hier beim FC Hürth seit Jahren eine sehr gute Jugendarbeit und dies zahlt sich jetzt aus.
Achim: Was ist dein Ziel hier im Verein?
Nico: Perspektivisch wollen wir hier wieder etwas aufbauen und attraktiven Fussball bieten, also Mittelrheinliga spielen. Damit wir in der Region wieder das Aushängeschild werden, das muss das Ziel sein.