FC Pesch — FC Hürth 2:2 (2:1)

Eine 45-minütige Regenunterbrechung und die Gelb-Rote Karte für den Pescher Fatih Sezer sorgten in der Fußball-Mittelrheinliga auf der Helmut-Kusserow-Sportanlage für den Umschwung. Bis dahin dominierte der Aufsteiger. Hürths Taktik wurde durch die Strategie der Kölner, früh in der gegnerischen Hälfte zu stören, optimal unterbunden. Balleroberungen im letzten Drittel, verbunden mit schnellem Spiel in die Spitze, führten frühzeitig zur Führung durch Alex Papazoglu, nach Ballgewinn und Zuspiel von Sebastian Bodenröder. Mit einem perfekt vorgetragenen Konter über vier Stationen und scharfer Hereingabe von Marcel Dawidowski, legte Miron Wessels nach. Es folgte die Regenunterbrechung und die Wiederbelebung der Gäste.„Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen”, urteilte der Hürther Trainer Oliver Heitmann nach der Begegnung. „Pesch hat sehr früh aggressiv attackiert. Durch unsere Ballverluste lagen wir schnell 0:2 hinten. Nach der Gewitterunterbrechung, hat meine Mannschaft sehr gut gearbeitet, große Leidenschaft und Willen bewiesen. Leider haben wir uns nicht mit drei Punkten belohnt, das wäre in der zweiten Halbzeit auf jeden Fall noch drin gewesen.” Der Coach war jedoch erfreut über die gute Moral seiner Spieler: „Jetzt müssen wir dran arbeiten, dass wir im Aufbau sicherer werden. Das war in beiden Spielen in der ersten Halbzeit zu fehlerhaft.”

Für seinen Gegenüber Ali Meybodi war es eine gerechte Punkteteilung: „In Unterzahl ging es hauptsächlich in Richtung unseres Tores, und wir hatten nur noch wenige Entlastungsangriffe.”

Durch zwei Standards markierte Luka Ziegler mit seinem Doppelpack den Ausgleich. „Alles in allem ist es ein gerechtes Ergebnis, wenn man unsere starke erste und die durch unsere Unterzahl zweite dominante Halbzeit der Hürther betrachtet.”