FC Hürth — FC Pesch 1:1 (0:1).

Im Salus Park war Sicherheit das oberste Gebot. Die Platzherren riskierten mehr und kombinierten sich einige Male gefährlich bis an den Strafraum. Dort war gegen tief stehende und dicht gestaffelte Gäste allerdings Endstation. Die Pescher behielten die Ruhe und lauerten ihrerseits auf Kontermöglichkeiten. Ein Glücksschuss aus gut und gerne 45 Meter von Gaetan Maison ließ dann auch für die Zuschauer überraschend die Domstädter jubeln. Es war im Übrigen die erste und einzige Tormöglichkeit. Das spielte den Gästen aus Köln natürlich zu hundert Prozent in die Karten. „Wir hatten bis dahin zu wenig Tempowechsel und waren nicht konsequent beim Herausspielen von Möglichkeiten”, räumte Fußballlehrer Oliver Heitmann nach dem Abpfiff ehrlich ein. Er hatte zuvor gesehen, wie seine Mannschaft dann dem Rückstand hinterhergelaufen war.

Nun war man deutlich besser organisiert und erspielte sich einige Möglichkeiten. Die größte Chance ließ dabei vor dem Halbzeitpfiff Patrick Friesdorf mit einem Kopfball aus fünf Metern liegen. In den zweiten Hälfte war Hürth deutlich besser und hätte die Begegnung eigentlich auch noch drehen müssen, wenn die Chancen konsequenter genutzt worden wären. Doch zumindest auf Yousef Kestha ist Verlass, der nach 79 Minuten ausglich. Aber die Hürther wollten gegen die abstiegsgefährdeten Gäste mehr als ein Unentschieden. Doch Michael Schmitz und Baris Sarikaya verpassten anschließend den Siegtreffer. Für den Hürther Coach war das sehr ärgerlich. „Es wäre ein überragender Start gewesen. Die Chance auf den dritten Erfolg war da”, erklärte Heitmann.