FC Hürth — FC Hennef 05 0:1 (0:1).

Das nennt man wohl einen perfekten Spieltag. Während die Mittelrheinliga-Fußballer des FC Hennef den fünften Sieg in Folge landeten, geriet Inde Hahn in Friesdorf unter die Räder (2:7). Damit kletterten die 05er erstmals in dieser Saison auf einen Nicht-Abstiegsplatz — dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Rivalen aus Aachen. Der Hennefer Trainer Sascha Glatzel war einfach nur glücklich: „Mit drei Punkten nach Hause zu fahren, ist ein geiles Gefühl — zumal Hürth der beste Gegner war, auf den wir in diesem Jahr getroffen sind.”

Beide Teams hatten eine Handvoll Chancen verbucht, doch die 05er waren schlichtweg effizienter: Kurz vor der Pause war es Sakae Iohara, der sich auf der Außenbahn „durchtankte” und scharf in die Mitte flankte; nach einem zu kurz geratenen Klärungsversuch landete der Ball direkt vor die Füße von René Dabers — 1:0 (43.). Die größte Gelegenheit der Heimelf hatte Felix Krellmann Mitte der ersten Halbzeit gehabt, doch sein Kopfball aus kurzer Distanz rauschte über die Latte. „Im Moment haben wir eben auch das Quäntchen Glück, das man im Abstiegskampf benötigt”, so Glatzel. Das galt jedoch nicht für Christopher Mai; der 21-Jährige zog sich einen Bänderriss zu und fehlt dem FCH in den letzten beiden Partien.