FC Hennef 05 – FC Hürth 0:2 (0:1)

Es lief nicht viel zusammen bei den Hausherren, die allerdings ob des gesperrten Naturrasenplatzes auf den weniger geliebten Kunstrasen ausweichen mussten. Als hätte es die durchaus vielversprechenden Leistungen der Vorbereitungsspiele nicht gegeben, strahlte die Mannschaft von FCH-Trainer Sascha Glatzel zu keinem Zeitpunkt das Selbstvertrauen und die Souveränität eines Spitzenreiters aus und fand nie richtig Zugriff auf Spiel und Gegner.

Die Hürther, von Glatzel vor der Begegnung respektvoll hoch eingeschätzt, bestätigten die Erwartungen und versuchten von der ersten Minute an erfolgreich, die Offensivbemühungen der Gastgeber durch aggressives Zweikampfverhalten zu stören. Sie erwiesen sich durch hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft als höchst unangenehmer Gegner, der den Abstieg mit allen Mitteln vermeiden will. So kam die Hürther Führung durch Yousef Keshta, der seinen Gegenspieler aussteigen ließ und ins untere linke Eck traf, nicht unerwartet (28.). Auf Hennefer Seite blieben die Freistöße von Neuzugang Suheyel Najar und Johannes Jahn, die der Hürther Torwart beide aus der Ecke fischte, die einzigen Möglichkeiten zum Ausgleich.

An den Kräfteverhältnissen auf dem Platz änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Die Hennefer leisteten sich ungewohnt viele Abspielfehler und konnten keinen Druck auf das Gästetor aufbauen. Nachdem auch der eingewechselte Sven Brand den Gäste-Torhüter nicht bezwingen konnte, erzielte der Hürther Patrick Friesdorf mit einem unhaltbaren Kopfball ins kurze Eck das 2:0 (69.), das die vorzeitige Entscheidung bedeutete, da die Glatzel-Elf nie an die Vorstellungen vor der Winterpause anknüpfen konnte.