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Rudi-Rathmann-Cup

Der Gastgeber setzte sich im Endspiel im heimischen Salus Park mit 3:0 (2:0) gegen den Landesligisten SpVg Frechen 20 durch.Der ehemalige Frechener Patrick Friesdorf brachte die Mannschaft von Trainer Oliver Heitmann früh in Führung. Und auch im weiteren Verlauf blieb der FCH in einem guten Testspiel die spielbestimmende Mannschaft und ließ noch zwei weitere Treffer folgen. Auf der Gegenseite kamen die Zwanziger erst im zweiten Durchgang besser ins Spiel und auch zu einigen guten Chancen, die ein gut aufgelegter Kevin Kraus im Hürther Tor jedoch allesamt zunichtemachte. „In der Schlussphase waren wir besser im Spiel. Insgesamt war es ein sehr guter und intensiver Test, in dem wir wichtige Erkenntnisse sammeln konnten”, sagte Frechens Trainer Micha Skorzenski.

Im Spiel um den dritten Platz hatte sich zuvor der TV Herkenrath, zweiter Fünftligist im Turnier, mit 2:0 gegen den Landesligisten SC Brühl durchgesetzt. Trotz der Niederlage im kleinen Finale zeigte sich Brühls neuer Spielertrainer Martin Notz zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „Wir haben uns in den drei Spielen hier als Mannschaft gut präsentiert. Darauf können wir in den kommenden Wochen der Vorbereitung aufbauen.”

Zum Start ins Turnier mussten sich die Brühler dem FC Hürth mit 1:5 geschlagen geben, ehe ihnen ein 3:1-Sieg über den GKSC Hürth gelang. Der GKSC sicherte sich im ersten Spiel des Finaltages den fünften Platz, indem er den ligainternen Vergleich mit dem SC Germania Erftstadt-Lechenich klar mit 3:0 für sich entschied. Patrick Odau gelang nach einem Freistoß per Kopf im ersten Durchgang die Führung für die Gleuel-Knapsacker. Thomas Michels erzielte nach schicker Kombination den zweiten Treffer, ehe Neuzugang Michael Hombach nach einer Freistoßflanke von Julien Desprez die Entscheidung herbeiführte.

„Nach der klaren Niederlage gegen Brühl wollten wir in den verbleibenden Spielen den Fokus auf die Defensive richten. Das hat gut funktioniert”, freute sich GKSC-Coach Sebastian Neumann-Rystow, dessen Team dem Nachbarn und späteren Turniersieger vom FC Hürth unter der Woche ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt hatte. Florian Schaaf war dabei der Treffer für den Landesligisten gelungen.

Verständlicherweise nur bedingt zufrieden zeigte sich dagegen Erftstadts Trainer Paul Esser mit dem Turnierverlauf. „Man hat eindeutig gesehen, dass unser zweiter Anzug nicht passt”, bemängelte der erfahrene Übungsleiter.

Nahezu in Bestbesetzung hatten die Lechenicher Fußballer dem klar favorisierten TV Herkenrath zum Turnierstart noch ein torloses Unentschieden abgetrotzt und dabei eine gute Figur abgegeben. Doch in den Duellen mit Frechen 20 (1:4) und dem GKSC Hürth lief bei den Germanen dann kaum etwas zusammen. Auch weil wichtige Stützen wie René Mager, Sebastian Kaiser oder Kapitän Bastian Schmoll fehlten. „Solche Ausfälle bekommen wir nicht kompensiert”, so Esser, dessen neues Sturmduo Fabian Häger und Patrick Bonsch ebenfalls noch keine entscheidenden Akzente setzen konnte. „Es ist verständlich, dass sie noch etwas Zeit brauchen, aber klar ist, dass sie uns in der Rückrunde sofort weiterhelfen werden”, ist Esser überzeugt, der mit seiner Mannschaft in den kommenden Einheiten hart arbeiten will, damit die Lechenicher zum Rückrundenstart für den Abstiegskampf in der Staffel 2 der Fußball-Landesliga so gut wie möglich gewappnet sind.

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