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FC Hürth – TSC Euskirchen 1:1

Spielerische Linie fehlt zu oft

Die offizielle Eröffnung der Saison durch den FVM im Salus Park resultiert aus dem Erfolg im Oddset-Fairplay-Pokal der Zweitvertretung des FC Hürth. Vor voll besetzten Rängen fanden die gesamten Ehrungen statt. Es folgte ein Talk, moderiert von Stefan Krämer, mit Nils Politt, Kölner Radprofi im Team Katusha, Sven Welter, Gitarrist der Paveier und natürlich dem FVM Präsident Alfred Vianden.

Dann wurde zum Auftakt der Mittelrheinliga der FC Hürth beim 1:1 (0:0) gegen das neu formierte Team des TSC Euskirchen seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Zusätzliche Motivation sollten die gegenseitigen Wechsel bringen. Sebastian Golz und Jan Winkler wechselten nach Hürth, während Stefan Fiegen und Sören Ohmert den umgekehrten Weg wählten.

Die Gastgeber starteten überaus hektisch und nervös in die Partie, was zu einigen krassen Fehlern führte. Kevin Kraus im Tor musste zweimal Kopf und Kragen riskieren, um die Fehler seiner Vorderleute auszubügeln und einen Rückstand zu verhindern. Die Gäste waren wacher und versuchten, mit schnellem Umschaltspiel hinter die Hürther Abwehr zu kommen. Die Angreifer der Gastgeber konnte sich nur selten in Szene setzen, da die Zuspiele zu ungenau waren und nicht konsequent nachgerückt wurde.

Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit erhöhte das Team von FCH-Coach Oliver Heitmann den Druck. Doch der ETSC stand stabil und lauerte auf Konter. Nach einer Stunde war es endlich soweit. Nach toller Kombination über die linke Seite brauchte Yousef Kestha nur noch einzuschieben. Doch Postwendend besaß der Gast die Möglichkeit zum Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Euskirchens Keeper Marco Hoeschel verhinderte nach einem Freistoß das 0:2, was die Entscheidung bedeutet hätte.

Nachdem der eingewechselte Michael Uhlemann ausgeglichen hatte, wurde es etwas ruppiger. Beide Teams kämpften nun mit offenem Visier und suchten die Entscheidung. Erneut war Hoeschel zur Stelle und verhinderte den Hürther Auftaktsieg. Nach dreiminütiger Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Nico Fuchs die Partie, die mit dem Unentschieden den Leitungen beider Teams gerecht wurde.

Für Heitmann war es ein typisches Auftaktspiel. „Beide Mannschaften waren sehr motiviert, hatten eine hohe Laufbereitschaft, gingen hohes Tempo und boten intensive Zweikämpfe. Wir haben noch in zu wenig Phasen des Spiels unsere spielerische Linie hinbekommen. Da müssen wir am Ball mehr Ruhe reinbringen”, erklärte der Fußballehrer: „Insgesamt war es ein gerechtes Unentschieden.”

 

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